Das Theaterstück
Anfang: FR 13 Januar 2012
Hier wird nun ein von mir (Archibald) kreiertes Theaterstück zum Thema "fermatsche Vermutung" vorgestellt; die Impression dazu kam aus der Kreation von Schachproblemen, an der ich (obwohl selber ein schlechter Spieler; DWZ ca 1300) eben auch ab und zu beteiligt bin, da ich eben halt doch der bessere Problemkomponist bin, als der gute Spieler...
Die Arbeitstechnik bei der Komposition von orthodoxen n-Zügern oder aber Studien ist derart geartet, dass man vom Ende hin zum Anfang arbeitet!
Das heisst, man überlegt sich zum Beispiel bei einem "Matt in 2" (Zügen), wie das Mattsetzen im letzten Zug zu erfolgen hat, und dann erst kreiert man die Situation, die zu dieser Konstellation führt.
Das Ganze hat mich inspiriert, auch in Sachen Theater derart vorzugehen; also, das heisst, die Endstellungssituation wird zuerst gedacht, und, dan erst die Situation, wie es dazu kommt; was aber ist nun die "Endsituation"?
Meine Idee war, dass Fermat sich selber in irgendwelche Situationen verstrickt, und, ganz am Schluss den (von ihm tatsächlich gefundenen Beweis der fermatschen Vermutung) an den Seitenrand eines Buches seinen Beweis notieren will; aber, er wird durch vorhergegangene Intrigen dazu gezwungen, den Satz "Ich habe einen wahrhaft wunderbaren Beweis gefunden, aber, leider reicht der Platz an diesem Seitenrand hier nicht aus, um ihn fassen zu können".
Hier also nun meine Grundgedanken bezüglich der ganzen Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte:
----------------------------------
Fermat (in Folge als "F" bezeichnet) war von Hauptberuf Richter und ein sehr begabter Amateurmathematiker. Er war davon überzeugt, dass man in der Justiz mit derselben Objektivität Recht sprechen könne, mit der man in der Mathematik auch eine Beweisführung erstellen kann.
Er lebt in einer Monarchie, in der sich Ansätze breitmachen, welche eine rechtstaatliche Demokratie ins Leben führen sollen, welche aber dem regierenden König ("K") überhaupt nicht genehm sind.
Dabei spekuliert F darauf, nach der Einführung dieser Demokratie später Justizminister werden zu können.
----------------------------------
F ist sehr "selbstgerecht", er urteilt immer sehr hart, aber, sin Lieblingsspruch ist jener, dass, streiten sich vor Gericht zwei Parteien A und B miteinander, er sehr wohl sehen könne, dass A aus den vorliegenden Gründen derart gehandelt hat, wie A es getan hat, und, B eben aus den vorliegenden Gründen derart gehandelt hat, wie B es selber getan hat.
Er sieht ein, dass es deswegen kein wirklich "moralisch" objektivierbares Recht gibt, man allerdings als Richter nur entweder zugunsten von A oder aber zugunsten von B urteilen kann.
Hat man aber ein von der monarschichen Subjektivität befreites Recht, mit klar niedergeschriebenen Regeln und einem nach klaren Rechtsregeln einklagbarem Rechtsweg, dann ist sowohl A als auch B klar, auf welcher Seite hinterher geurteilt wird, so, dass man sich vorher darauf einstellen kann.
Dazu bedarf es natürlich rechststaatlichen Prinzipien, welche vom Parlament festgelegt werden und in einer Verfassung verankert sind; eines dieser Prinzipien ist zum Beispiel, dass niemand wegen einer Tat verurteilt werden darf, die zur Zeit des Begehens der Tat noch nicht strafbar war.
Fermat versucht, seinen objektiven Rechtsanspruch durch das Führen mathematischer Beweise, welche er mit dem schweizer Mathematiker Euler ("E") diskutiert, untermauern zu können; E aber nimmt F diesbezüglich nicht sonderlich ernst.
------------------------------------------------
Es gibt ein provisorisches demokratisches Parlament, in dem "V" ("Vermittler"), Sprecher und Diplomat des neuen Parlamentes eine Rolle innehat. Er trifft sich mit F und bespricht, dass F einen Vorschlag für die neuen rechtsstaatlichen und demkratischen Prinzipien zu erstellen hat, was F dann auch tut. K passt das Ganze aber gar nicht, er versucht, F zur Rede zu stellen, worauf F aber nur derart kontert, dass F sagt, die Monarchie sei ohnehin am Ende, und es sei an der Zeit, sich zu überlegen, wer in der Zukunft nun welche demokratischen Funktionärsposten innehällt. K versucht F davon zu überzeugen, dass F vielleicht doch noch (unter allerdings monarchischen Vorzeichen) Justizminister werden könne; F lehnt ab und wiederholt seine rechtstaatlichen Grundsätze.
---------------------------
Dann geht K in den königlichen Spielhof, wo er den Glücksspieler "G" trifft, gegen den K schon viel Geld verlohren hat. In einem Gespräch stellt sich heraus, dass G den F schon (zumindest) vom Namen) her kennt. K lässt Nachforschungen anstellen und erfährt über "E" (Euler), dass Fermat sich unter Anderem auch mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung beschäftigt hat; in der Zeit der aufkommenden Glücksspielwelle ein gefundenes Fressen für jeden Taschenspieler, nur eben, dass, wie sich in einem Gespräch zwischen K und G zeigt, G zwar jeden Trick (Karten zinken, Würfel exzentisch beschweren, ect.), aber, nicht eben die mathematischen Tricks. K besticht E, ihn einem dieser Tricks zu zeigen, und, E denkt sich folgenden Trick aus:
Der Zauberkünstler beauftragt jemanden, sich eine Zahl zwischen 1 und 64 zu denken, und sagt dann, dass der Beauftragte aus einem Set von 5 Karten alle Karten zu benennen habe, auf der diese Zahl steht; danach kann der Zauberkünstler dem Beauftragten dann diese Zahl benennen!
Der Trick war ganz einfach, auch für mathematische Laien zu bewerkstelligen.
---------------------------------------------
"G" ist Johannes, ein Glücksspieler, der jeden Taschenspielertrick kennt (aber, keine Ahnung von Mathematik hat)und deswegen unter der Herrschafft des Königs ins Gefängnis geworfen wurde, unter Anderem, weil K gegen G schon viel Geld verloren hat.
Die Rechtssprechung unter K erfolgte völlig willkürlich, das heisst, es konnte passieren, dass K erst nach dem Eintreten eines Falles ein Gesetz erlassen hat, um den Täter zu verurteilen.
G hat im Gefängnis ein ein Gnadengesuch an K gestellt, und, bekommt eines Tages von K höchstpersönlich Besuch; K erklärt G, dass jeder, der ein Gnadengesuch an K stellt, 2 Jahre Länger absitzen müsse, aber, innerhalb dieser 2 Jahre könne K dem Täter eventuell gnädig sein und ihn entlassen; K ist aber so gnädig, dem G zu erklären, was passiert, wenn man ein zweites Gnadengesuch stelle: Man musse die 2 "Bonusjahre" dann voll absitzen, und darüber hinaus auf unbestimmte Zeit noch mehr, bis K dem Verurteilten gnädig ist, was dieser (K) aber nach reiner Willkür so entscheide, und, man solle diese Willkür nicht verurteilen, denn, wer an Gnade apelliert, apelliere auch an Willkür.
---------------------------------------------
Die nävhste Szene kommt nach einigen Fremdzenen und spielt sich aber wieder in einem Gespräch zwischen K und G ab:
K stattet G einen Besuch im Gefängnis ab, und hällt ihm ein zweites Gnadengesuch vor das Gesich, dass G angeblich geschrieben haben soll.
G streitet alles ab, er sagt, diese sei eine Intriege, welche ihn den Rest seines Lebens in das Gefängnis werfen solle, das Gnadengesuch habe er selber gar nicht geschrieben, sondern, andere, und, er habe hier im Gefängnis auch gar keine Möglichkeit mehr dazu, ein solches zu schreiben, geschweige denn, es abzusenden.
Als G am Ende ganz verzweifelt den Kopf wortlos in den Händen hällt, erklärt K ihm, dass er das Gnadengesuch ausnahmsweise erhört habe, aber, G werde erst morgen begnadigt, dann werde er von demn Leibwächtern von K in den Königspalst geführt, um die restlichen Formalitäten zu erledigen.
---------------------------------------------
Nach einigen szenarischen Intermezzos nun die Szene zwischen K und G im Palast:
K erklärt G, dass seine Monarchie am wanken ist, weil sämtliche Kräfte, die nach einer rechtsstaatlichen Demokratie schreien, immer stärker werden. Es gibt ein provisorisches (demokratisches) Parlament, welches immer mehr Machtkompetenzen hat, während die Kompetenzen von K immer geringer werden; die letzendliche Entscheidung aber liege beim Militär und der Exekutive, von der aber weder K noch die Demokraten letztendlich wirklich wissen, aus welche Seite die sich dann wirklich stellen werden. K versuche deswegen, seine Haut zu retten oder aber möglichst teuer zu verkaufen, und, er brauche G deswegen als Vermittler; der Präsident (V) des Demokratischen Parlamentes, ein Herr "Schalkov", sei sein Verhandlungspartner; K ferige also nun einen Antrag auf Begnadigung aus, welche von V gegenzuzeichnen wären, anders könne G nicht begnadigt werden; K erklärt G, dass dieser seine Verhandlungsposition gegenüber V stärken könne, indem er (G) zwei Dinge tue:
1) er müsse V erklären, welche Gesetze K erlassen würde, wenn das Parlament von V bestimmte Gesetze im Gegenzug erlassen würde.
2) Er müsse V für den Erlass bestimmter Gesetze einen bestimmten Geldbetrag überreichen, den K vorher dem G aushändigt.
---------------------------------------------
G stattet V einen Besuch ab, und, erklärt diesem, dass er, wenn das Parlament bestimmte Beschlüsse fasst, der König im Gegenzug auch bestimmte Erlasse beschließt.
Dann bieter der G dem V Die (Bestechungs) - Talaren an, damit das DP (demokratische Parlament) auch bestimmte Beschlüsse fasst; V lehnt entrüstet ab, lässt aber durchsickern, dass der ganze demokratische Betrieb einen Haufen Geld kostet...
Da müssen die Abgeordneten bezahlt werden, jede Arbeitsgruppe und jede Komission kostet Geld, die "Verwaltung der Verwaltung" (auch "Bürokratie" genannt) kostet extra Geld, die ganzen Gebäude, die Betriebskosten........
G hört sich das Ganze ruhig an, nimmt den Sack mit dem Geld wieder an sich und spricht mit K, welcher zunächst nicht sonderlich begeistert ist...
G macht K (Hertow) klar, dass das Ganze Bestechungsgeld nicht unbedingt für den Kauf bestimmter Beschlüsse gezahlt werden müsse, sondern, zur Einrichtung bestimmter Komissionen; beschliessen diese dann etwas, was K nicht passt, kann er einfach die Gelder kürzen.
K ist diesesbezüglich ein wenig schwankend, aber, G erklärt dem K, dass V ihm gesagt habe, seine Begnadigung müsse erst vom Parlament beschlossen werden, das sei schliesslich demokratisch.
Wenn man nun also zum Beispiel einen "Begnadigungsausschuss" einsetzen könne, der vom König bezahlt würde, dann könne G als Vermittler doch viel mehr im Sinne des Königs tun; ansonsten müsse er (G) in den Knast, und der K gleich mit ihm.
Der König, dessen letzte Waffe die Finanzhoheit ist, welche er immer noch innehat, willigt ein.
---------------------------------------------
Szenenwechsel:
Ein Gespräch zwischen F und V:
V hat irgendwo studiert, in einer Universität, in der auch Euler (E) studiert hatte. Über H hatte er (V) den F kennengelernt, wenngleich es auch bei der ganzen Party nicht unbedingt alkoholfrei zuging; F und V sind somit also "Saufkumpanen", welche gleichzeitig aber auch einen intellektuellen Anspruch innehaben.
Sie treffen sich bei einem Umtrunk; mit F als Jurist kann V als Parlamentarier sich gut unterhalten, aber, über das Thema "Mathematik" finden beide keine gemeinsame Gesprächsbasis; davon versteht V nur das für den Parlamentsbetrieb notwendigste.......
V aber beschliesst (in einer Weinlaune), F mal dem Parlament vorzustellen, er soll einen Vortrag über das "demokratisch-rechtsstaatliche System" halten, und, dabei vielleicht noch der Leiter einer Komission werden; am Ende vielleicht sogar noch Justizminister.
V beschliesst ein Gesetz, welches die Abgeordneten des DP´s dazu verpflichtet, sich die Vorschläge von Juristen zur Einführung der Demokratie anzuhören; Fermat hat seinen großen Auftritt vor dem Parlament....
---------------------------------------------
K bekommt das Ganze mit und fragt G, was dieser davon hällt; G ist sich selber unschlüssig, und, da weder K noch G Ahnung von Mathematik haben, beschliessen die beiden, dem V Geld zur errichtung einer "Mathematikkomission" zu geben, in der F ein voprläufiger Berater ist.
K schickt G wieder zu V, mit dem Auftrag, dem V zu erklären, wie wahnsinnig wichtig der Einsatz einer solchen "Mathematikkomission" sei, selbst K habe dies eingesehen, und, großzügig einen Geldfond eingerichtet, den er auch öffenen könne, aber, erst einmal müsse dem Parlament die Wichtigkeit dieser Komission klar sein.....
Dazu zeigt G dem V ein paar Taschenspielertricks und erklärt aber dem V, dass die Tricks immer unwesentlicher werden, weil die Mathematik eine immer bedeutendere Rolle einnimmt.
Er (G) erklärt es mit dem Trick mit den 5 Karten, und, am Ende, nachdem er V raten lässt, wie der Trick gehe (worauf dieser ständig falsch rät), erklärt er diesem den Trick; V sieht die Bildung einer solchen Komission ein, mit F als Oberkomissar, wofür ihm G bereitwillig das von K übermittelte Geld übergibt; welches V dann doch wieder nimmt.....
---------------------------------------------
K versucht zu inszenieren, dass Herr "Hundrow" (S) Abwägungspräsident wird, im Bezug auf die Abwägung monarchischer vs. Demokratischer Interessen; damit aber auch die (geschlechtliche) Gleichberechtigung gewahrt wird, und, Herr Hundow mit Frau Scheister verheiratet ist, wird er in Folge auch als "Scheister - Hundrow" bezeichnet........
---------------------------------------------
G verucht, V zu erklären, wie wichteg es ist, rechtstaatliche Kriterien zu beachten; das Verbot von mathematischen Tricks müsse auch ohne Rücksprache mit Fermat beschlossen werden, man könne das Gesetz ja schließlich hinterher auch wieder revidieren; V willigt ein, für viel von K bewilligtem Geld für Komissionen..........
---------------------------------------------
K besucht F, um ihm klarzumachen, dass S doch Staatspräsident werden solle, er würde davon profitieren; immerhin könne er (K) den g zu ihm schicken, um mit F zu verhandeln; G besucht dann auch tatsächlich den F, aber, das Gespräch endet nur darin, dass F dem G irgenwelche mathematischen Formeln zu verklickern versucht, und, sich dabei ergötzt, dass G nichts davon versteht; in der Zwischenzeit hat K mit V und S ausgehandelt, dass das Berechnen von mathematischen Dingen im Glücksspiel unter Strafe gestellt werden soll; G kauft F für viel Geld seine Berechnungen ab, die dieser ihm nur mit spöttischen Bemerkungen überreicht..........
---------------------------------------------
Im Parlament spielen sich folgende Szenen ab:
Der König finanziert immer mehr Komissionen, unter Anderem den Petitionsausschuss, und erklärt diesem, dass dieser gegen Schalkow eine Waffe in der Hand halte: Der Chef des Parlamentes ist nicht von der Rechtstaatlichkeit befreit, und auch den Gesetzen unterworfen, welche das Parlament beschlossen hat.
Die wiederkehrenden Sprüche sind:
"Wer hätte schon gedacht, dass Demokratie dermaßen teuer sein kann"
"Nacher sitze ich ja noch neben dir in der Zelle"
"Da will ich denn doch mal Gnade walten lassen.."
---------------------------------------------
Szene 1 (roh)
Johannes sitzt im Gefängnis und stellt sich selber in einem Monolog als Triockbetrüger, der er vorher gewesen ist, dar; er war ein erstklassiger Betrüger, aber, hatte von Mathematik keine Ahnung.
Die Tür klopft, und herein kommt der König Hertow, der Johannes fragt, ob er dieses Gnadengesuch (hällt es hoch) gestellt habe; Johannes bejaht, und der König erklärt, dass Johannes deswegen noch 2 Jahre mehr abzusitzen hätte, es sei denn, Hertow ist ihm gnädig; stelle er ein zweites Gnadengesuch, dann habe er zusätzlich zu den 2 Jahren noch eine bestimmte Zeit abzusitzen, die unbegrenzt sei, mit aber auch dieser Gnadenoption.
Es kommt zu einem Wortdialog zwischen J und H, indem es um Willkür und verbindliche Regeln in einem demokratischen Rechtsstaat geht; es sickert dabei durch, dass die demokratischen Kräfte im Anmarsch sind, und, der König Hertow immer mehr Macht verliert, er hat allerdings noch bestimmte Machtkompetenzen.
---------------------------------------------
Szene 2 (roh)
Ein Gespräch zwischen Schalkow (der Präsident des provisorischen demokratischen Parlamentes) und Pierre de Fermat (einem Richter und genialem Amateurmathematiker), indem Fermat (F) dem Schalkow (S) erklärt., er könne mit derselben Objektivität, mit der er mathematische Beweise führe, auch juristisch urteilen, und, er wolle deswegen Justizminister werden.
Diverse Ideologische Debatten zum Thema "Rechtsstaatlichkeit" finden statt, aber, es zeigt sich, das Schalkow den F überhaupt nicht mag, weil S (welcher Staatspräsident sein will) Machtverlust befürchtet, wird F Justizminister
---------------------------------------------
Szene 3 (roh)
H besucht J im Gefängnis und hällt ihm ein (angeblich von J verfasstes) zweites Gnadengesuch vor. J beteuert, dass dieses nicht von ihm verfasst wurde; der König sagt, er werde J trotzdem begnadigen, aber, erst am nächsten Tag, wo er von seinen Leibwächtern in den Königspalast gebracht werde, um die restlichen Formalitäten zu erledigen.
---------------------------------------------
Szene 4 (roh)
Eine Szene zwischen Fermat und Euler über mathematische Probleme.
---------------------------------------------
Szene 5 (roh)
H übergibt J den Gnadenantrag, der vom Parlament (S) gegenzuzeichnen ist; er erklärt J, dass er bei dieser Gelegenheit S folgendes mitteilen soll (er erklärt, welche Erlasse er erlassen würde, würde das Parlament folgende Beschlüsse umsetzen: (noch offen)).
Dann erklärt er, dass J bessere Karten bei S hätte, würde er diesem Geld überreichen, für einen jeden Beschluss des DP, den H aufzählt, legt dieser demonstrativ Bestechungsgeld (Goldmünzen) in einen Beutel. Am Ende legt er den größten Betrag in den Beutel mit den Worten: "Und das gibt es, wenn das Parlament beschliesst, dass F nicht Justizminister wird.
---------------------------------------------
Szene 6 (roh)
Unterredung zwischen J und S; S hört sich die (ideelle) Version des Königs an, und sagt, er werde es dem Parlament unterbreiten, er könne es nicht alleine entscheiden, dies sei schliesslich Demokratie, mit dem Gnadengesuch sei es ähnlich, aber, das könne er auch eventuell selber entscheiden, er müsse das Parlament erst mal über die Kompetenzzuständigkeit entscheiden lassen.
Das Bestechungsgeld lehnt er jedoch breüskiert ab; dies sei unrechtsstaatlich, trotzdem aber könne er das Geld gebrauchen, um den parlamentarischen Berieb aufrecht zu erhalten.
Im Scherz sagt er: "Das Geld aber, damit F nicht Justizminister wird, würde ich liebend gerne nehmen".
J schlägt H vor, das Geld doch für die Einrichtung der ganzen Komissionen zu nehmen, H würde das bestimmt auch absegnen lassen, aber, G bleibt stur und riecht den Braten: H soll das Parlament nicht kaufen sollen, aber, anschliessend meint er im Scherz, dass, würde H einen Ausschuss zur Zählung der Anzahl der Gehwegplatten auf öffentlichen Gehwegen, oder aber zur Beurteilung der Bläue des Himmels einrichten, er dafür das Geld liebend gerne nehmen würde.
---------------------------------------------
Szene 7 (roh)
J kommt zu H, gibt ihm das Geld wieder und erklärt ihm den Sachverhalt; dann mach J dem H klar, dass es sehr wohl in seinem eigenen Interesse sein könne, einen total unbedeutenden Ausschuss zu finanzieren; er könne damit seine eigene Macht insofern retten, als, dass die vom Ausschuss durchgesetzten Entscheidungen dem König selber dienlich seien, und, der König damit einen Anker gesetzt habe, das Parlament auf diese Art und Weise zu finanzieren und damit im Griff zu haben.
Indirekt habe er damit dann auch Einflussmöglichkeiten über parlamentarische Entscheidungen.
H fragt J, welcher Ausschuss ihm vorschwebe, und, J schlägt einen "Petitionsausschuss" vor; das schade niemenand, aber, der König könne somit zumindest noch einen Teil seiner Macht retten, wenn er Vorsitzender dieses Ausschusses sei.
J Fragt H aber auch nach Fermat, und H antwortet, dass, würde F Justizminister, J gemeinsam zusammen in den Knast gehen dürfete.
G sei gegen F, weil dieser die Rechtstaatlichkeit über sämtliche Diplomatie (welche ja schliesslich auch eine Art Willkür ist) sei, und, F letzendlich, weil F derart juristisch gwieft ist, den H aus dem Amt des Staatspräsidenten klagen würde, denn, dieses Ziel habe H; H habe Angst, dass die Demoktatie durch eine Justizdiktatur ersetzt würde.
J schlägt vor, den G aufzusuchen, um ihm den Vorschlag mit dem Petitionsausschuss zu unterbreiten (für eine kleine Aufwandsentschädigung), und, ausserdem nocheinmal Fermat, um dessen Schwachstellen auszuloten; H liest J eine Liste von Personen vor, welche von Fermat äusserst hart bestraft wurden und gibt J die Adresse von Euler (E), der ein mathematischer Freund von F ist.
---------------------------------------------
Szene 8 (roh)
J sucht S auf und unterbreitet ihm (mit einem Batzen Vorschussgeld) den Vorschlag mit dem Ausschuss; S nimmt das Geld vorerst an, aber, erst müsse das Parlament darüber entscheiden, und, wenn es "ja" sage, hiesse das Ganze noch lange nicht, dass H dann Vorsitzender werden würde; abstimmen würde das Parlament nur über Vorschläge, die vorher von S unterbreitet würden; J ist klar, dass die jeweilige begriffliche Ausführung eines solchen Vorschlages eine Art Machteinfluss bedeuteten (hier müssen ein paar Beispiele kommen), das heisst, Macht hat nicht nur der, der über ein Thema abstimmt, sondern auch der, der dieses Thema bestimmt.
---------------------------------------------
Szene 9 (roh)
J geht zu H zurück und H erklärt ihm die Misere, in der H steckt: Früher war er Alleinherrscher, doch, dann tauchte ein Problem auf:
Er hatte verschiedene Minister, und, unter Anderem einen Finanzminister (K), dieser war für die Angelegenheiten der einzigen Bank, der königlichen Staatsbank, zuständig.
Die Staatsbank hatte einen Vorsitzenden (V), der dafür sorgte, dass die Bank immer mehr Eigenständigkeit bekam; die Bank bekam nämlich nicht nur Einnahmen durch Steuergelder und Gewinne am königlichen Spielsalon, sondern eben auch Zinseinnahmen durch die Vergabe von Krediten. Diese Einnahmequelle wurde ein imer stärkerer Faktor, und, der Einfluss von F und H dadurch immer kleiner; jede Entscheidung, die H oder aber K dem V aufdiktieren wolten, führten zu einem wirtschaftlichen Einbruch, eine Art kleinem Finanzkollaps. Jedesmal aber, wenn es einen solchen Einbruch gegeben hatte, stand die öffentliche Ordnung und Infrastruktur auf dem Spiel, und die revelutionär - demokratischen Kräfte standen dann schon oft genug vor dem Königspalast; der König musste also V eine grosse Autonomie gönnen, was dazu geführt hat, dass v letzendlich die Gelder für den Finanzhaushalt des Königs bestimmt hat.
H habe deswegen die Bank nicht auflösen können, sich aber mit V gütlich geeinigt: Die Bank werde nun privatisiert, H gründet eine neue Staatsbank, in der V die Hälfte seines Geldes belässt, ausserdem fliessen die Steuergelder jetzt nicht mehr in die Bank von V. H hatte sich durch das Investitionskapital von V versprochen, dass die Wirtschaft boome und die Steuereinnahmen nun größer würden, was auch tatsächlich passiert ist.
Allerdings habe V dann das provisorische Parlament geponsort, um politischen Einfluss zu haben, welcher auch wirtschaftlich immer bedeutender wird; V selber habe an der demokratischen Revolution selber kein Interesse, da er dann auch selber entmachtet und enteignet werden würde, aber, an einer Demokratie auf dem Reformweg.
S beauftragt J trotzdem, F aufzusuchen, um möglichst viel über diesen herauszufinden; als Vorwand beschliesst S, dem J Geld zu geben, damit dieser von F mathematische Berechnungen über Glücksspiele von diesem kaufen könne.
---------------------------------------------
Szene 10 (roh)
J sucht F auf, und unterbreitet ihm den Vorschlag, ihm Berechnungen über das Glücksspiel zu verkaufen; als er jedoch en Geldbeutel mit den Talaren ausbreitet, erkennt F den königlichen Geldbeutel und stellt J zur Rede:
Dieser kann nicht verheimlichen, vom König beauftragt worden zu sein, und F erklärt j unverblümt, dass H unter allen Umstände versuche, ihn daran zu hindern, Justizminister zu werden; auf die genauere Anfrage von J erzählt F die etwas ausführlichere Geschichte:
Die Macht von H sei immer mehr am zerbröckeln, so habe dieser z.B. die Privatisierung der Staatsbank nicht verhindern können, aber, es gab auch Probleme in der Exekutiven: Der Militärminister M habe immer öfters total unsinnige Entscheidungen gefällt, die auch H geschadet haben, so, dass ein paar Generäle H um eine Unterredung gebeten haben; diesen Wunsch habe H erfüllt, und, sich die Vorschläge der Generäle angehört, und M dazu gezwungen, diese umzusetzen.
Dieses Treffen mit den Generälen fand immer öfters statt, und, dadurch wurde die Autorität des Kriegsministers unterwandert, weil die Entscheidungen nun letztendlich vom Generalstab gefällt wurden, und der Kriegsminister immer nur noch zu einer reinen Marionette wurde.
Dem König H wurde dann allmählich bewusst, dass er diesen Generalstab so ohne Weiteres nicht mehr wegbekommen würde, und, dass dieser letztendlich auch gegen diesen putschen könne; bzw, das Militär könne auf die Seite des demokratischen Parlamentes unter Z bzw. S überlaufen.
Der alte Kriegsminister M habe H erklärt, dass er zwar einsehe, dass er Fehler gemacht habe, allerdings sei es beim Militär unumgänglich, ab und zu unsinnige Befehle zu erteilen, nur, um zu sehen, ob die Untergebenen noch gehorchen, bzw., um die Befehlshierachie noch aufrecht zu erhalten, und, um zu verhindern, dass sich zuviel Macht unter den Generälen ansammele, welche dann einen Ring bilden, welcher die Autorität des Kriegsministers unterwandere.
H fragt M, was er machen könne, und M antwortet, dass H Entscheidungen treffen müsse, die zum einen unpopulär seien, nur um das Militär zu disziplinieren; eine dieser Entscheidungen sei, die Minister in Zukunft durch das demokratische Parlament zu erlassen; damit hätten die Generäle Angst, dass M wieder Krigsminister werden würde, und, er könne deren zu stark verselbsttändigte Struktur zerschlagen; die Minister seien reine Marionetten, S würde in Wirklichkeit alle jene zu Ministern ernennen, welche ihm H sage.
---------------------------------------------
Szene 11 (roh)
Intermezzo im Zeitmaschinenraum:
Es gibt Debatten darrüber, dass man sich eventuell in Dinge verstrickt habe, aus denen man so ohne Weiteres nicht rauskommt......
Wenn es so weiter gehe, liefe das Ganze auf einen Militärputsch raus, denn, wenn das DP keine Macht erhalte, würde F nie in eine Intrige verstrickt werden, und, wenn H an der Macht bliebe, hätte F auch nie etwas zu sagen........
Nun passiert aber etwas Unglaubliches:
Der Zeitmaschinensteuerkomputer beginnt zu klingeln, und, als man den Hörer abnimmt, meldet sich eine Stimme aus dem Zeitkommitee der Zukunft:
Eigentlich dürfe man zwar in die Vergangenheit reisen und wieder zurück in die Gegenwart, und, sich in die Zukunft nur ansehen, nicht aber beeinflußen können, aber, man sei in die Vergangenheit gereist, habe sich die ganze Situation angeschaut, und beschlossen, jetzt einzugreifen;
zwar sei ein Eiongreifen idie Zukunft mit der jetzigen zeitmaschine nicht mehr öglich gewesen, aber, man sei von der Zukunft heraus zurückgereist und habe sie umgebaut; deswegen sei es jetzt möglich, "Zeitmails" zu erhalten; allerdings seien nur Zeitmails möglich, mehr nicht.
Dazu sind zuvor folgende Arbeitsschritte notwendig:
Die Maschinisten können sich die Antwort sofort die Zeitmail ansehen, indem sie den Link 1 anklicken, aber zuvor müsse mittels Link 2 ein Zeitvirenerkennungsprogramm aktiviert werden, und, (Link 3) ein Virenerkennungsprogramm für die Erkennung für Viren, die nach der Programmierung von "Link 2" erstellt wurden und in die Vergangenheit teleportiert wurden.
Das Ganze sei mit einer derart veralteten Zeitmaschine eigentlich nicht möglich, aber, man müsse nur die Anweisungen befolgen, und, werde dann in die Zukunft teleportiert, in der die Techniker ie Zeitmaschine so umbauen, dass sie dann funktioniere, und, würde dann wieder zum Ursprungszeitpunkt zurückgeführt.
Eine Antwort auf diese E-Mail sei nicht notwendig, da man diese im Zeitalter der Zeimaschinen ohnehin schon vorher kenne.
aber, man könne das Zeitkomitee mal im Jahre 3000 anmailen, wie die Geschichte weitergeht; das Problem bei der ganzen Sache ist, dass, wenn es weiter so gehe, das Militär tatsächlich noch putschen würde, und, dass man auch keine Idee mehr habe, wie man Fermat dazu bringen könne, einen anderen Satz in das Buch zu schreiben; das Zeitkomitee solle also eine Zeitreise zu dem Zeitpunkt unternehmen, an dem die Maschinisten die Geschichte zuende geregelt haben.
Unmittelbar nach Absenden dieser Mail kommt die Antwort:
"Wundert euch nicht, dass diese Antwort so schnell kommt; das ist im Zeitalter der Zeitmaschinen damalszutage kein Problem mehr.
Die Maschinisten können sich die Antwort sofort per Zeitmail ansehen, indem sie den Link 1 anklicken, aber zuvor müsse (Link 2) ein Zeitvirenerkennungsprogramm aktiviert werden, und, (Link 3) ein Virenerkennungsprogramm für die Erkennung für Viren, die nach der Programmierung von "Link 2" erstellt wurden und in die Vergangenheit teleportiert wurden.
Das Ganze sei mit einer derart veralteten Zeitmaschine eigentlich nicht möglich, aber, man müsse nur die Anweisungen befolgen, und, werde dann in die Zukunft teleportiert, in der die Techniker ie Zeitmaschine so umbauen, dass sie dann funktioniere, und, würde dann wieder zum Ursprungszeitpunkt zurückgeführt.
Eine Antwort auf diese E-Mail sei nicht notwendig, da man diese im Zeitalter der Zeimaschinen ohnehin schon vorher kenne.
Ausserdem stand unter dieser Mail noch Folgendes:
US-Justiz macht Online-Speicher Megaupload dicht
Was kostet meine Zeitmaschinen Inspektion?
Hol- & Lieferservice (auch über Zeiträume von mehr als 1000 Jahren)
Herstellergarantie bleibt auch 300 Jahre rückwirkend
20 Jahre Funktionsgarantiegarantie für Vergangenheit und Zukunft
Premiumfliegen
Bequemer Fliegen in der Excellent Buissness Class
Mit "Time Machine" nach Bankok ins Jahr 1030 für nur 799 Euro
oder aber nach Botrop ins Jahr 1979 für 20 Euro
Immer noch Single?
Partnerinteressierte Singels in den Jahren 3000, 3010 und 3020 kebnnenlernen
Zu kleiner Penis?
Lassen Sie sich mit den Methoden von 2070 helfen!
---------------------------------------------
Szene 12 (roh)
---------------------------------------------
Szene 13 (roh)
---------------------------------------------
Szene 14 (roh)
---------------------------------------------
Szene 15 (roh)
---------------------------------------------
Szene 16 (roh)
---------------------------------------------
Szene 17 (roh)
---------------------------------------------
Szene 18 (roh)
---------------------------------------------
Szene 19 (roh)
Ende: FR 20 Januar 2012
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen