Anfang: DI 07 Februar 2012
Mitspieler:
A - (der Wissenschaftler, der sich selber für ein Genie hällt, aber, ein Muttersöhnchen ist)
V - weiblicher Moderator
L - männlicher Moderator
M - der Manager, ein fetter Typ, der ein wenig an Churchill oder aber Ludwig Erhard erinnert
Szene V 1:
A erklärt (im Monolog zum Publikum), dass er sich eine Form von demokratischen Theater ausgedacht hat, in dem auch schon die alten (z.B. in der bildenden Kunst) vorkommenden Themen, bei denen es darauf es darauf ankommt, das Publikum als Bestandteil des Kunstwerkes selber zu begreifen, zu vereinigen; das Publikum kann an entscheidenden Momenten mittels einer Abstimmung entscheiden, wie es weitergehen soll!
Es gibt aber ein Problem bei der ganzen Sache; wenn das Publikum über n Möglichkeiten entscheiden soll, dann müssen die Schauspieler 2^n Rollen lernen; das heisst, bei nur 3 Entscheidungen des Publikums wären 8 verschiedene Rollen zu lernen, bei 4 Entscheidungen 16 Rollen, und, bei 5 Entscheidungen dann 32 Rollen; das wird zuviel, aber, A hat sich eine geniale Methode ausgedacht, das ganze Problem zu beheben; sie hat zur Folge, dass, werden 2^n Entscheidungen getroffen, bei vergleichsweise hohem n die Schauspieler aber dennoch wenig Rollen auswendig zu lernen haben (Anzahl der verschiedenen Rollen: "n"), aber, sie hat den Nachteil, dass nicht unbedingt jede vom Publikum getroffenme Entscheidung umgesetzt werden kann! (Prozentualer Anteil der umgesetzten Entscheidungen: y).
Das ganze berechnet sich nach der Formel, das gilt:
y/n = a, mit "a" als Maximalwert!
Je größer a ist, umso stärker der demokratische Anteil des Stückes, wobei n von paraktischen Grenzen bestimmt wird!
SZENARIO:
In das Publikum werden Karten verteilt, jeder Zuschauer bekommt eine grüne, eine rote und eine gelbe Karte, diese sind für die Abstimmung gut...
V erklärt, dass es in verschiedenen Situationen zu zwei Entscheidungen kommen würde, über die das Publikum dann entscheiden könne; es werde jeweils angesagt, für welche Entscheidung man die grüne, und für welche man die rote Karte hochzuhalten habe; Gelb bedeutet Enthaltung, bei Gleichstand entscheidet die Moderation.
Szene V 2:
A erklärt, dass er eine Zeitmaschine gebaut hat, mittels welcher er in die Vergangenheit reisen könne; es gäbe dabei allerdings ein Problem; wenn er zum Zeitpunkt x in die Vergangenheit reist, dann kann er Fakten b, die zum Zeitpunkt x gegeben sind, vorher ändern, und, wenn er zurückreist, müsste der Fakt b sich geändert haben; um dieses Paradox, welches es somit geben würde, zu klären, macht er ein Selbstexperiment: Er legt auf den Küchentisch einen Stab, reist in die Vergangenheit, zerbricht ihn zu einem Zeitpunkt, von dem er weiss, dass es zu diesem Zeitpunkt keinen zerbrochenen Stab auf dem Küchentisch gegeben hat. Dieser Zeitpunkt sei c.
Dies erklärt er am Küchentisch vor lauter Zuschauern, zeigt auf die Uhr, welche c anzeigt, alle gehen vom Tisch eine Minute vor c raus und kommen eine Minute nach c wieder; dann reist er weg.
(Szenario: 2 Minuten leerer Küchentisch)
Szene V3: Die Abreise:
Die Abreise erfolgt zum Zeitpunkt x; alle Leute kommen sich und versammeln sich am Küchentisch (A sitzt aber schon vorher dort), A schaltet die Zeitmaschine ein, und gehen mit rückwärtsgewandten Bewegungen mit rückwertsgewandtem Text auch wieder raus, A bleibt sitzen.
Szene V4:
M sitzt mit den Anderen am Tisch, und erklärt, dass er ein technisches Teil aus der Zeitmaschine entfernt hat, welches Töne aufzeichnet; jetzt können also nur noch Bilder aus der Zeitmaschine aufgezeichnet werden, sobald er es aktiviert; er aktiviert es, und, man sieht die anfdren nur noch (wortlos) gestikulierend diskutieren, auf einmal gehen alls raus, ein schwarzer Vorhang geht vor den Tisch, danach ist der Stab zerbrochen; dann geht der Vorhang weg, danach kommen alle wiedere rein.
Szene Ende.
Szene V5:
A kommt von der Zeitreise heim, erklärt, dass er gesehen habe, wie der Stab seit Zeitpunkt x immer zerbrochen sei; er fragt die anderen, wie das käme, und bekommt nur völlig unsinnige Antworten....
Szene V6:
Szene V4 wird (nach Abstimmung) wiederholt, nur eben, mit Text; M sitz am Tisch und erklärt (nach Abschaltung des Tonmoduls), dass A die Allmacht auf der Welt haben will; erst will er den Nobelpreis haben, dann will er Staatspräsident werden, dann einen Welteinheitsstaat gründen, und dann die ganze Welt beherrschen; das geht natürlich umso besser, umso mehr er in die Vergangenheit reisen kann, denn, dann kann er immer die vergangenen Ereignisse derart drehen, dass er hinterher immer an der Macht bleibt; er darf deswegen überhaupt keine Erfahrungen aus seinen Zeitreisen sammeln, deswegen hat M es derart inszeniert, dass er das Tonmodul der Zeitmaschine ausser Kraft gesetzt habe, jetzt müsse zum Zeitpunkt c also etwas passieren, was A sich absolut nicht erklären kann; alle müssen jetzt verschwinden, er (A) habe schon vorher etwas inszeniert; alle verschwinden, der schwarze Vorhang kommt, danach ist der Stab zerbrochen; alle kommen wieder an den Tisch, und M erklärt eindringlich, dass ja keiner der Anwesenden dem A eine brauchbare Antwort geben soll, wie es gekommen sei, warum der Stock kaputt sei, und auch über die sonstigen Ereignisse nichts; das beste sei, A nur zu verscheissern im Bezug auf jegliche Information...........
Szene Ende
Ende: MI 08 Februar 2012
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